Habt Ihr euch schon mal gefragt:

 

  • Wer lebt im Teich?
  • Welche Pflanzen sind giftig?
  • Wie funktioniert eigentlich ein Komposthaufen?
  • Welche Vögel leben in der Stadt?
  • Was ist ein Fließgewässer und für wen ist es Lebensraum?
  • Welche Kräuter kommen wie in den Quark, in die Butter, den Käse oder die Bonbons?
  • Gibt es wirklich Zauberwesen im Wald?
  • Sind Bienen nur Honiglieferanten oder können die noch mehr?
  • Was macht eigentlich ein Imker und kann ich das auch?

 

Zu oft geben wir unseren Kindern Antworten, die sie behalten sollen, anstatt Aufgaben, die sie lösen sollen.
(Roger Lewin, amerikanischer Anthropologe und Wissenschaftsjournalist, geb. 1946).


Unsere Idee: Einen Naturerlebnispfad für Kinder aus den umliegenden Stadtteilen zu bauen.

Jetzt wird aus dieser Idee Wirklichkeit.
Mitten in Hamburg, im Stadtteil Bramfeld, neben dem städtischen Hallenbad, umgeben von Schrebergärten und einem Park an der Seebek.
Hier liegt das verkehrstechnisch gut angebundene Ausbildungszentrum für Garten- und Landschaftsbau (AZG). Auf dem ca. 16.000 qm großen Gelände entsteht ein Lehr- und Erlebnispfad für Kindergärten und Grundschulen.

Zwanzig zum Teil interaktive Stationen werden den jungen Besuchern Natur mit allen Sinnen erfahrbar machen. Barfußpfade, Balancierstrecken, Tastkästen, Duftorgeln u.v.m. lassen uns sehen, hören, schmecken und begreifen, was unsere Natur zu bieten hat. Wenn Lernen zum Erlebnis wird und Umwelt bildet, ist unser Konzept am Ende aufgegangen.

Hier sollen interaktiv und handlungsorientiert Wissen und Umweltbewusstsein erweitert werden. Nahezu alle Sinne werden (u.a. optisch, haptisch, akustisch) sensibilisiert, die Beobachtung geschärft und die Begeisterung für die Natur geweckt.

Speziell für den anliegendenStadtteil Steilshoop, der in Großwohnsiedlungen und Plattenbauten viele Menschen mit Migrationshintergrund und sog. bildungsferne Familien beherbergt, wird dieser Lehr- und Erlebnispfad einen Beitrag zur Umweltbildung leisten. Er wird über Raum und Möglichkeiten verfügen, den der Lernort Schule nicht bietet und kann somit eine Attraktion der zunehmend ganztägig ausgerichteten Betreuungs- und Bildungseinrichtungen werden.

An Themenkomplexe wie: Lebensräume (Erde, Wasser, Luft, Wald, Moor, Wiese, Garten, Lebensräume in der Stadt), Flora und Fauna, und ökologische Zusammenhänge werden die Kinder zielgruppengerecht herangeführt. Der Lehrpfad wird sowohl einen Bezug zur direkten Umgebung (örtliche Wiedererkennung), als auch zum Alltag (kognitive Wiedererkennung) schaffen. Da Informationen zu 30% durch Sehen und zu 90% durch Handeln aufgenommen werden, wird der Lehrpfad zum Erlebnispfad.

Bei der Umsetzung der geplanten Stationen sollen umliegende Gremien, Verbände und Vereine (NABU Ortsgruppe, Kleingartenverein, Hallenbadbetreiber etc.) einbezogen werden.

Da sich unser Angebot an Kinder zwischen fünf und zehn Jahren richtet, ist es uns wichtig, dass die einzelnen Stationen viele Möglichkeiten des aktiven Tuns bieten und Zusammenhänge sprichwörtlich begriffen werden.

Zur Nachhaltigkeit wird u.a. ein kleines Büchlein entstehen, das die Erkenntnisse der einzelnen Stationen abbildet und durch ein kleines Quizz ergänzt.

Wegeplan

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